FVDZ: Freie Zahnärzteschaft führungs- und kopflos

Die Tatsache, dass Peter Eichinger (seit Gründung der Freien Zahnärzteschaft der führende Kopf in seinem Verband) sein Ehrenamt als FZ-Präsident zurückgegeben hat, ist der Redaktion von adp-medien seit Anfang Mai bekannt. Der Landesverband Bayern im Freien Verband Deutscher Zahnärzte e.V. reagierte heute mit folgender Pressemitteilung auf das Ausscheiden eines der erfahrensten Berufspolitikers, der auch mehrere Jahre stellvertretender Bundesvorsitzender des Freien Verbandes war:
"Als Tiger gesprungen, als Bettvorleger gelandet – dieses Schicksal kristallisiert sich bei der Freien Zahnärzteschaft (FZ) in Bayern heraus. Schon April verlor diese Splittergruppe ihren Vorsitzenden durch Rücktritt. Ersatz wurde bisher nicht gefunden. Doch statt die zahnärztliche Öffentlichkeit in Bayern zu informieren, hüllt man sich, entgegen sonstiger Gewohnheiten, in Schweigen. „Dieses Verhalten überrascht doch sehr. Vielleicht sollte dieser Verein erst einmal seine eigenen Probleme lösen, ehe er sich um andere kümmert“, kommentiert der Landesvorsitzende des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) in Bayern, Dr. Jürgen Welsch den Sachverhalt.
Selbst der kleinste Fußballclub gibt den Rücktritt bzw. Rückzug seines Vereinspräsidenten bekannt. Dies gehört zu einer offenen Informationspolitik, wie sie in einer funktionierenden Demokratie selbstverständlich sein sollte. Die FZ legt offensichtlich bei sich selbst nicht die Maßstäbe an, die sie an anderer Stelle immer wieder vorgibt, zu vertreten. Es stellt sich die Frage, wie lange ein Verein noch existieren kann, der trotz bayernweiter Ambitionen weniger Mitglieder hat, als viele regionale Zahnarztinitiativen.
Tatsache ist, dass Zahnarzt Peter Eichinger aus Passau im April 2010 als Vorsitzender der FZ zurückgetreten ist. Damit verliert diese Splittergruppe ihre honorige und anerkannte Galionsfigur. Inakzeptabel ist nicht nur dass diese Information bislang zurückgehalten wurde. Schlimmer noch: Über die Homepage wird die Öffentlichkeit bis zum heutigen Tage nach wie vor falsch informiert."
Quelle: PM des FVDZ Bayern vom 14.06.2010
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