DAZ bittet niedergelassene Zahnärzte um Beteiligung bei Endo-Umfrage

18 Fragen an den PraktikerTeilnahme anonymisiert oder personalisiert möglich
Der Deutsche Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ) ruft niedergelassene Zahnmediziner dazu auf, sich an einer von ihm initiierten Fragebogen-Aktion (Download hier) zur endodontischen Therapie zu beteiligen. Die Umfrage soll dazu dienen, das Spektrum der alltäglich real angewandten Methoden und Materialien zu eruieren und ggf. Anstöße nicht nur zu wissenschaftlichen Untersuchungen sondern auch zur Überarbeitung von Richtlinien und Honorierungsregeln geben.
Seit einigen Jahren – so der DAZ - sei die Diskussion darüber entbrannt, ob solche Behandlungen bestimmte sehr aufwändige Vorgehensweisen und Geräte erfordern und nur noch von dafür besonders qualifizierten und spezialisierten Vertretern des Faches erbracht werden sollten. Obwohl die Methoden in der Endodontie deutlich verbessert und zahlreiche Teilaspekte erforscht worden seien, lägen dennoch nur wenige wissenschaftliche Erkenntnisse auf hohem Evidenzniveau zu den entscheidenden Therapieschritten vor.
Nach Ansicht des DAZ muss es das Ziel der Hochschulen, der Fachgesellschaften und der Selbstverwaltung von Zahnärzten und Krankenkassen sein, eine fachlich fundierte, verantwortbare und zugleich bezahlbare endodontische Versorgung der breiten Bevölkerung zu ermöglichen.
Die DAZ-Umfrage will einen Blick in die alltägliche ‚Praktiker-Endodontie‘ werfen und erhofft sich mit ihrer Hilfe eine stärker versorgungspolitisch orientierte Fachdiskussion. Versorgungspolitische Erwägungen seien zu einem großen Teil auch wirtschaftliche Erwägungen: Wie stellt man für eine möglichst große Zahl von Patienten eine ausreichende Versorgung sicher? Dafür müsse definiert werden, was eine ausreichende Versorgung ist und wie sie bezahlt sein muss, um wirtschaftlich erbracht werden zu können.
Der DAZ will mit den Daten aus seiner Umfrage einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion leisten.
Quelle: DAZ-PM vom 08.04.10
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