Kritik an KBV: Ohne Übermittlung aktueller Daten läuft nichts

Der „ärztenachrichtendienst“ veröffentlichte heute ein Interview mit der gesundheitspolitischen Sprecherin und stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion Ulrike Flach. Darin bestärkt Frau Flach die gestern in Düsseldorf im Rahmen des Jahresempfangs des Gesundheitspolitischen Arbeitskreises (GPA) der NRW-CDU bereits von Frau Annette Widmann-Mauz (parlamentarische Staatssekretärin im BMG) vorgetragene dringliche Forderung an die Spitze der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) nach unverzüglicher Bereitstellung valider und aktueller Daten über das Abrechnungsgeschehen in der vertragsärztlichen Versorgung. Aufgrund dieses Informationsdefizits könne man weder vom Gesundheitsausschuss noch vom Bundesgesundheitsministerium bei diesem komplexen und komplizierten Thema zielgerichtetes Handeln erwarten. Frau Flach im Interview:
„Mir ist leider nicht bekannt, dass uns Herr Köhler schon die Zahlen geliefert hätte. Das nächste Koalitionsgespräch ist aber am Montag und ich hoffe, dass wir dann endlich mal die Daten erhalten. Es ist ärgerlich, dass wir da noch im Dunklen tappen und nicht weiterkommen. Die Ärzte erwarten doch zu Recht, dass es Bewegung gibt.“
Weitere interessante Aussagen der gesundheitspolitischen Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, u.a. zu den Problemfeldern Selektivverträge, Kostenerstattung und eGK, finden Sie im Interview der Kolleginnen und Kollegen vom „änd“ unter www.facharzt.de.
Quellen: „änd“ am 04.02.10; adp-medien
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